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Erfahrungsbericht

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G‘day!

Ich heiße Lisa, bin 17 jahre und jetzt seit zwei Monaten in Australien.

Am 21.1.2020 bin ich von Frankfurt am Main zuerst nach Dubai, und dann nach Sydney geflogen. In Sydney hatte wir zwei Tage Aufenthalt bevor wir in unsere Gastfamilien gekommen sind. Während der Orientation in Sydney haben wir viele Dinge gesehen und gemacht. Erst haben wir eine Tour durch Sydney gemacht, die aber verkürzt wurde weil es so warm war. Wir haben zum Beispiel auch eine Jetboat Tour gemacht, vor dem Opera House. Das war echt lustig, aber das Salzwasser hat ziemlich in den Augen gebrannt. Als es dann soweit war und wir zu unseren Gastfamilien gekommen sind, war ich sehr aufgeregt. Die eine Stunde Fahrzeit zu dem Haus meiner Familie kam mir unendlich lang vor und mit jeder Minute wurde ich nervöser. Als wir dann angekommen sind hat sich rausgestellt, dass ich mir gar nicht so viele Sorgen hätte machen müssen.

Meine Gastmutter Traci und mein Gastbruder Tom sind beide unglaublich nett. Tom und ich verstehen uns ziemlich gut und er bringt mir ständig neue Sachen bei. Auch mit meiner Gastmutter verstehe ich mich super. Sie ist super zuvorkommend und immer sehr darauf bedacht, dass ich alles habe was ich brauche.

Der erste Schultag war für mich ein bisschen überraschend. Meine Gastmutter und ich sind ungefähr um 11 am 29.1 in die Schule gefahren. Wir sind eigentlich beide davon ausgegangen dass ich erst am nächsten Tag meinen ersten Schultag haben würde und wir an dem Tag nur da waren um meinen Stundenplan zu besprechen. Der  Deputy Principal Mister Meagher und die Vertrauenslehrerin für internationale Schüler Miss Ferraro waren aber der Meinung ich sollte gleich in die Schule gehen. Ich habe einen Buddy bekommen der mich am ersten Tag ein bisschen rumführen sollte, allerdings haben wir uns nicht wirklich gut verstanden. Ich habe versucht, immer mit ein paar Leuten in meinen Kursen zu reden was auch ziemlich gut geklappt hat. Am Ende habe ich ein paar tolle Freunde gefunden.

In der Schule gehe ich in die elfte Klasse. Die Fächer hier sind allerdings sehr viel einfacher als in Deutschland und es sind auch nur 6 statt 11. Die Lehrer an meiner Schule sind alle auch sehr nett und hilfsbereit. Allgemein das Lehrer-Schüler-Verhältnis ist ganz anders, da sich die meisten Lehrer und Schüler wie Freunde miteinander unterhalten.

Fast jedes Wochenende bin ich nach Sydney gefahren, was mit dem Zug nur rund 40 Minuten sind, und habe mich mit einer anderen deutschen Austauschschülerin getroffen. Die meisten meiner australischen Freunde sind nämlich jedes Wochenende arbeiten. Zusammen haben wir die Stadt erkundet und waren schon an vielen schönen Stränden. Einmal habe ich auch versucht zu surfen, was eigentlich besser geklappt hat als erwartet. Mit meinem Gastbruder war ich auch schon auf einem „ Bushwalk“. Das war wirklich schön. Leider haben wir kein Wallaby
gesehen sondern nur gehört.

Durch das Corona-Virus konnte ich allerdings nicht viel von dem Rest des Landes sehen, da die Tagestouren und die Outback-Tour bei der ich teilnehmen wollte leider abgesagt wurden. Dadurch das der Flugverkehr auch bald eingestellt wird und man nicht weiß wann ich sonst nach hause kommen könnte werde ich leider am 11.4.2020 nach hause fliegen müssen. Mein Gastbruder hat mir aber versprochen mit mir vorher noch ein letztes mal in den Busch zu gehen. Hoffentlich werden wir dann ein Wallaby oder sogar einen Koala sehen.

Ich freue mich, trotz der Umstände sehr das ich überhaupt hier sein durfte. Ohne das Teilstipendium der Sparkasse wäre das alles wohl nicht so reibungslos verlaufen. Auch wenn meine Zeit hier jetzt schon fast um ist, waren diese zwei Monate mit die schönste Zeit meines Lebens und ich bin froh das ich die Möglichkeit hatte diesen  Auslandsaufenthalt zu machen.

Vielen Dank an die Sparkasse die diese Erfahrung für mich um einiges einfacher gemacht haben.

Lisa-Marie Steinfeld

Ein Wasserfall im Busch

Das Sydney Opera House und die Harbour Bridge vom Royal Botanic Garden aus

Dieser Strand heißt Watson‘s Bay und man kann das Opera House von dort aus sehen.

Hier sieht man den Weg durch den Busch nach Woronora, einem kleinen Ort am Wasser, in dem meine Freundin Laura wohnt

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