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Auslandsstipendium

Puppentheaterfestival

Das Elbe-Elster-Land im Südwesten Brandenburgs gilt als Wiege des mitteldeutschen Wandermarionetten-Theaters. Hier wurden vor 250 Jahren Puppenspielerfamilien sesshaft. Sie zogen mit ihren Wohnwagen vom Frühjahr bis zum Herbst von Dorf zu Dorf, um ihre Puppen spielen zu lassen.

Mit dem seit 17 Jahren stattfindenden Puppentheaterfestival im Elbe-Elster-Land wird auch heute diese Tradition lebendig gehalten. Die Besucherzahlen steigen von Jahr zu Jahr. 2014 sind wir bei über 5.000 Zuschauern angelangt. Im September können sich die großen und kleinen Zuschauer am Puppenspiel erfreuen. Wie abwechslungsreich das Puppenspiel ist, zeigen in jedem Jahr die international angereisten Puppenspieler. Ob Hand-, Stab-, Knaufpuppen oder die geliebten Marionetten, Besucher können in jedem Jahr verschiedene Spielarten erleben.

Vom 15. bis 24. September 2017 fand das 19. Puppentheaterfestival im Elbe-Elster-Land statt.

Das Jahr 2017 steht ganz im Zeichen der Reformation. Wer glaubt, das 19. Puppentheaterfestival im Elbe-Elster-Land ist da außen vor, der täuscht sich. Bereits um 1880 wurde das Marionettenspiel „Doctor Martin Luther – oder Der Reichstag zu Worms“ aufgeführt. Ihm lag ein Schauspiel aus dem Jahre 1808 zugrunde.

Das Festival wird eröffnet mit den schon Kult gewordenen „Berliner Stadtmusikanten“ für Erwachsene. Nachdem die Zuschauer 2014 bereits den ersten Teil bejubelten, kam nun am 15. September, 19:00 Uhr im Refektorium Doberlug der zweite Teil zur Aufführung.

Beim alljährlichen Festivalhöhepunkt, der Langen Nacht des Puppenspiels am 23. September 2017 im Bad Liebenwerdaer Bürgerhaus, erlebten die Besucher ebenfalls wieder einige Höhepunkte.

Weitere Informationen zu den restlichen 59 Veranstaltungen an den 45 verschiedensten Spielorten im Landkreis Elbe-Elster finden Sie unter www.puppentheaterfestival-ee.de.

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